Karst und Quellen entdecken
Das Motto des Regionalparks „Karst und Quellen entdecken“, passt hier perfekt: Vom schattigen Talraum mit sprudelnden Quellen bis zu imposanten turmartigen Kalkfelsen bietet der rund drei Kilometer lange Rundwanderweg „Weg der Hoffnung und Stille“ durch die Juralandschaft Gegensätzliches auf engstem Raum. Der stimmungsvolle Rundwanderweg hat an der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Litzlohe und Oberried (Pilsach) seinen Start- und Endpunkt.
Gelegenheiten, die Natur in ganz unterschiedlicher Form und Stimmung aufzunehmen, finden sich hier reichlich. Und wer noch etwas mehr Anregung für die Sinne braucht, der kann sich auf die Sinnsprüche einlassen, die ein örtlicher Arbeitskreis hier einbrachte. Auf insgesamt acht Findlingen entlang des Weges laden die Worte ein zum Stehenbleiben, zum Innehalten, zum genauen Hinschauen und zum Gedanken-schweifen-lassen.
Eine ganz besondere Faszination üben hier einzigartige Felsgebilde entlang des Weges aus. Sie zeugen davon, dass hier, wo sich heute Wälder, Wiesen, Weiden und Äcker abwechseln, vor etwa 200 Millionen Jahren ein flaches Meer, das Jurameer, war. Auf dem Meeresboden wuchsen in turmartigen Gebilden Schwammriffe empor. Durch Erosion wurden daraus die heutigen Felsen herauspräpariert.
Viele dieser Felsen liegen verborgen im Wald oder sind von hohem Gestrüpp überwuchert. Einige ganz besonders markante Felsen, wie der „Luderfelsen“ oder der „Bachfelsen“ wurden in den letzten Jahren durch den Landschaftspflegeverband zusammen mit Landwirten vor Ort wieder freigestellt. Sie sind nun eine ganz besondere Attraktion entlang des Weges.